Schlafen mit Kleinkind

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Unser kleiner Kruemel ist nun schon etwas über 2,5 Jahre alt und dennoch ist das Schlafen mit ihr nicht einfach. Also ich meine so einfach, wie viele immer meinen a´la „Mit 6 Wochen durchgeschlafen“ oder “ Schläft schon lange allein eine“ oder “ Schläft ohne Probleme in seinen Bett“. Na findet ihr euch da wieder? Ja? Dann Supi. Nein? Ich auch nicht. In keinen dieser „Mythen“?!. Nein auf keinen Fall. Denn der klein Kruemel schläft weder durch, noch die ganze Nacht in seinen Bett oder ohne Hörspiel und Licht. Das mit dem alleine einschlafen üben wir gerade den dritten Tag. Denn der kleine Kruemel brauchte bisher immer Einschlafbegleitung. Diese dauert dann je nachdem zwischen 20 min und 2 Stunden. Obwohl sie Hundemüde ist wird sich gedreht, sortiert, es muss Händchen gehalten werden und im Arm gelegen werden. Und das jeden Abend. Des Nachts wird sie dann auch irgendwann wach und ist partout nicht ohne jene Prozedur wiederholen in ihrem Bett zum Schlaf zu bewegen. Und das man dazu nicht wirklich Lust hat mitten in der Nacht kann man wohl verstehen und so wandert sie zu uns ins Bett. Vielleicht nicht ganz richtig, aber für uns der Kompromiss. Sie schläft weiter und wir auch und sind entsprechend am nächsten Tag fit. Anfangs war sie noch klein und wir dachten uns, gut sie ist noch klein und hilflos und brauch uns einfach mehr, aber des Tags ist sie ja schon super selbstständig usw.. Wir versuchten es mit Liedern, Nachtlicht, Hörspiel aber nichts brachte sie bisher dazu alleine zu schlafen. Mittlerweile ist sie ja auch nicht mehr so klein. Sie versteht auch einiges mehr. Und nu wagen wir also einen neuen Versuch. Das Abendritual ist das Selbe wie jeden Abend und wir drücken sie nochmal gehen dann eben raus. Wir haben ihr erklärt., das wir nicht mehr so lange Händchen halten möchten bis sie schläft, sondern das sie es auch alleine schafft. Wir haben mit ihr abgesprochen, das es am nächsten Morgen einen Stempel gibt, wenn sie alleine einschläft. Das findet sie ganz toll und soll ein Anreiz sein. Nun sind wir also bei Tag drei. Die ersten beiden hat es immer 2 bis 3 Stunden gedauert mit weinen, zig mal zu ihr die Treppe hoch laufen “ Ich bin traurig““ Ich hab Angst““Monster““Aua Bauch“, aber heute ist sie dann relativ schnell und alleine eingeschlafen. Es ist einfach unheiimlich anstregend und Nerven aufreibend  jeden Abend diese lange Einschlafbegleitung zu machen. Es bleibt dadurch eben auch einiges auf der Strecke und es schränkt ein. Nur können wir sie ja auch nicht ewig wach lassen bis sie so müde ist das sie ruck zuck einpennt. Denn dann findet sie ja keine Rhytmus. Spät ins Bett, früh raus, mittagsschlaf im Kiga länger und abends eben wieder lang.  Abgesehen von den Schlafstörungen die wir entwickelt haben. Ich bin abends meist ziemlich müde, wenn ich nicht über den Punkt komme ist der Abend gelaufen, Nachts mal 2 Stunden wach liegen obwohl man müde ist oder zwei Stunden sich hin und her wälzen weil man nicht einschlafen kann und morgens eben schwerer aufstehen können oder vor dem Wecker wach sein. Verzwickt einfach. Ich denke jetzt ist einfach der richtige Zeitpunkt, dass wir abends etwas ändern und sie es versteht und auch wenn die ersten Abend hart sind und vielleicht noch sein werden, so wird sie ein Stück selbstständiger und auch merken, dass sie nicht allein ist und es nicht schlimm ist. Im Auto etc. schläft sie ja auc ohne Hand ein ;-) Und auch uns wird es erleichtern und wieder Stück Freiheit geben. Es ist nicht immer leicht bei Kindern Gewohnheiten zu durchbrechen oder den Grund dafür zu finden, denn schließlich ist sie seit 2,5 Jahren nicht alleine eingeschlafen. Anfangs noch durchs Stillen und dann weil sie es einfch nicht schaffte und wir die Kraft nicht hatten, es zu ändern und uns somit damit abfunden das sie einfach nicht alleine einschläft und auch nicht durchschläft. Es gibt eben einfach Kindern bei denen klappt es von  Anfang an und jene die einfach länger brauchen. Auch unser großer Kruemel hatte eine Phase wo er nicht alleine einschlief, die war aber wirklich nur eine kurze Phase. Heute sind es dann meist schlechte Träume die ihn vom Durchschlafen abhalten oder Monster etc. die ihn gruseln und wo Mama dann die Zaubertropfen oder das Monsterwegspray einsetzen muss neben ein paar liebevollen Worten. Dennoch war es beii ihm bei weitem nicht so komplex und schwierig wie beim kleinen Kruemel und er war dagegen in der Hinsicht wirklich pflegeleicht. So unterschiedlich sind eben Kinder.  Laut unserer Eltern gehören wir übriegens zu der Kategorie schnell durchgeschlafen ;-)


One thought on “Schlafen mit Kleinkind

  1. Annika ist ja nun schon älter aber zu Hause (und nur da!) will sie auch nicht ungekuschelt einschlafen. Bei Oma und Opa hingegen dreht sie sich nach der abendlichen Geschichte einfach rum und schläft allein ein. Damit gibt sie insbesondere der Oma natürlich eine Steilvorlage dafür, bei der nächstbesten Gelegenheit ihre Meinung ungefragt zum Besten zu geben 😒 .

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